Zufrieden leben im Alter

Älteres, fröhliches Ehepaar

Im eigenen Zuhause hier in München, gesund, gut abgesichert und mit vielen freundschaftlichen und familiären Kontakten: So wünschen wir alle uns das Älterwerden. Und während einige tatsächlich so viel Glück haben, erleben andere die Schattenseiten des Alterns: Eine niedrige Rente, weit entfernt lebende Kinder, Krankheit oder sogar Pflegebedürftigkeit. Die meisten müssen irgendwann den Verlust des geliebten Partners ertragen. Nicht selten drohen dann Armut und Einsamkeit. Auch wenn wir hier in München die Höhe der Renten und der Zuschüsse aus der Pflegekasse nicht bestimmen können, so tun wir alles in unserer Macht stehende, um den Seniorinnen und Senioren in München ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

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Datum Titel
10.10.2019 Drei Ideen für ein aktives Leben im Alter | von Anne Hübner

Das ist uns wichtig

  • Altersarmut bekämpfen: Wir setzen uns in München und gegenüber der Bundespolitik mit aller Kraft für höhere Renten, eine bedarfsgerechte Grundsicherung im Alter und ein für viele Menschen zugängliches Wohngeld ein.
  • Mehr Unterstützungsangebote: Wir bauen die Angebote für Seniorinnen und Senioren in München konsequent aus. In unseren Alten- und Service-Zentren können alle Menschen mit niedrigen Renten kostenfrei zu Mittag essen. Beratung in allen Lebenslagen, kostengünstige/-freie Ausflüge und Kulturangebote, Sportkurse und eine starke, vor Einsamkeit schützende Gemeinschaft sind hier für alle selbstverständlich.
  • In den eigenen vier Wänden alt werden: Damit Seniorinnen und Senioren so lange und so gut wie möglich in den eigenen vier Wänden alt werden können, haben wir neue, bezahlbare Angebote zur hauswirtschaftlichen Unterstützung, beim Einkaufen oder der Wohnungsreinigung geschaffen. Wir organisieren Fahr- und Begleitdienste zum Arzt und zu Behörden.
  • Bessere Pflege: Die ambulanten Dienste und die Alten- und Pflegeheime unterstützen wir jährlich mit Millionenbeträgen für die Fortbildung der Beschäftigten sowie Neubau und Sanierung. Jedes Münchner Pflegeheim statten wir mit zusätzlichem Personal für eine bessere Versorgung aus.
  • Mehr Beratung für Pflegebedürftige: Wir haben die städtischen Beratungsstellen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ausgebaut.

Alles tun gegen Armut im Alter

Wir setzen uns mit aller Kraft für höhere Renten und eine bedarfsgerechte Grundsicherung im Alter ein. In München tun wir daher bei der Bekämpfung von Armut alles, was uns finanziell und rechtlich möglich ist.

Grundsicherung im Alter: Höherer kommunaler Regelsatz

Seit 2008 zahlen wir in München als einzige Stadt in Deutschland einen erhöhten Regelsatz bei der Grundsicherung. Diesen wollen wir, sobald es rechtlich möglich ist, auf mindestens 524 Euro statt der bundesweiten 424 Euro erhöhen. Die Grundsicherung im Alter ist ein gesetzlicher Anspruch für alle, deren Rente zum Leben nicht ausreicht. Niemand muss sich scheuen, sie zu beantragen. Auch die Sorge, dass die Kinder dann mitzahlen müssen, ist seit vielen Jahren unbegründet.

Wenn Sie sich beraten lassen wollen, können Sie das im Alten- und Service-Zentrum oder in Ihrem zuständigen Sozialbürgerhaus. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

München-Pass für alle mit einer Rente unter 1.350 Euro

Der zu diversen Vergünstigungen berechtigende München-Pass wird ab 2020 allen zur Verfügung stehen, die über weniger als 1.350 Euro Einkommen im Monat verfügen. Weitere Informationen zum Pass erhalten Sie hier.

Politischer Einsatz auf Bundesebene

Als Münchner SPD setzen wir uns in Berlin mit Nachdruck für eine angemessene Grundsicherung im Alter, ein deutlich verbessertes Wohngeld und spürbar höhere Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ein.

Münchner Angebote für Seniorinnen und Senioren

In München gibt es für Seniorinnen und Senioren ein bundesweit einmaliges Angebot an Leistungen. Dieses haben wir in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Aber wir haben noch viel vor! In den kommenden Jahren wird das Angebot weiter verbessert.

Alten- und Service-Zentren

In unseren 32 Alten- und Service-Zentren (ASZ) können alle mit weniger als 1.350 Euro Rente kostenfrei zu Mittag essen. Beratung in allen Lebenslagen, kostengünstige/-freie Ausflüge und Kulturangebote, Sportkurse und eine starke, vor Einsamkeit schützende Gemeinschaft sind hier für alle selbstverständlich. Ihr zuständiges ASZ finden Sie hier.

Präventive Hausbesuche

Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren werden, sofern sie das wünschen, zu Hause von einer spezialisierten Fachkraft zu allen Fragen und Angeboten rund um das Alter individuell beraten. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie hier.

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

Dafür haben wir lange für Sie gekämpft: Ab 2020 wird es ein verstärktes Angebot an hauswirtschaftlichen Dienstleistungen für Seniorinnen und Senioren geben. Bezahlbare Unterstützung beim Putzen, Einkaufen oder ein Fahrdienst zum Arzt werden dann möglich.

Wohnen im Alter

Häufig ändern sich im Alter die Bedürfnisse beim Wohnen. Barrierefreiheit wird für viele eine zwingende Voraussetzung, um im eigenen Zuhause gut leben zu können. Entsprechende Unterstützung erhalten Sie kostenfrei in den Alten- und Servicezentren, den Beratungsstellen für ältere Menschen und Angehörige und besonders spezialisierten Wohnberatungsstellen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sozialbürgerhäuser

In den Sozialbürgerhäusern bekommen Sie in besonders schwierigen Lebenslagen Hilfe. Hier können Sie Grundsicherung im Alter beantragen und hier kümmern sich sozialpädagogische Fachkräfte im Fall von Krisensituationen um Sie. Wir wissen, dass es für viele Menschen eine Belastung ist, sich im Alter an den Staat wenden zu müssen. Deshalb wollen wir die Erfahrung in den Sozialbürgerhäusern so angenehm wie möglich machen. Damit die Sozialbürgerhäuser sich noch besser um die spezifischen Problemlagen älterer Menschen kümmern können, entsteht gerade ein entsprechender Fachdienst. Auch sollen die Häuser offener und noch kundenfreundlicher werden. Ihr zuständiges Sozialbürgerhaus finden Sie hier.

Unterstützung und Beratung bei Pflegebedürftigkeit

Kein Thema löst so viele Ängste aus wie die drohende Pflegebedürftigkeit. Egal, ob man selbst betroffen ist, der Partner oder nahe Angehörige. Wenn die Pflegebedürftigkeit eintritt und anhält, benötigen wir schnelle, kompetente und nachhaltige Unterstützung. In München haben wir ein breites Angebot aufgebaut.

Beratungsstellen für pflegende Angehörige und ältere Menschen

Die Beratungsstellen, zum Beispiel die der AWO unterstützen bei allen wesentlichen Fragen, vor allem zur Grundsicherung, zu besonderen Wohnangeboten im Alter (u.a. Betreutes Wohnen) und zur Pflegebedürftigkeit sowie den dabei entstehenden Kosten. Neben fachlicher Beratung, Vermittlung von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeplätzen, Unterstützung beim Ausfüllen von Vorsorgevollmachten und Anträgen gibt es hier auch Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.

Pflegebörse

Einen umfassenden Überblick über alle Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangebote im Alter bietet die Münchner Pflegebörse. Hier sind in Krisensituationen auch verfügbare Kurzzeitpflegeplätze am besten zu finden.

Förderung Qualität Pflege

Jedes Münchner Pflegeheim wird durch die Stadt so gefördert, dass zwei zusätzliche Personalstellen zur Verfügung stehen, um beim Einzug ins Heim und der Betreuung von Demenzkranken zu unterstützen. Außerdem werden hohe Fördermittel eingesetzt, um Fachkräfte bei der Weiterbildung zu unterstützen (u.a. zur Palliativversorgung).

Schaffung von neuen Pflegeplätzen

In München gibt es 57 vollstationäre Pflegeheime. Die Plätze dort sind zu 95 % ausgelastet. Deshalb fördern wir den Neubau und die Sanierung von Pflegeplätzen mit mehreren Millionen Euro pro Jahr. Die Münchnerinnen und Münchner sollen auch in der letzten Lebensphase wohnortnah und qualitativ hochwertig versorgt werden.

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