Bericht aus dem Bundestag: Gerechtigkeit bei Erbschaften, spürbare Hilfe im Alltag

14. Januar 2026

Liebe Genossinnen und Genossen,

Die soziale und wirtschaftliche Lage vieler Menschen verlangt nach klaren politischen Antworten aus Berlin.

Ein wichtiger Schritt ist die Reform der Erbschaftsteuer. Vermögen dürfen nicht immer weiter auseinanderdriften, ohne dass die Gemeinschaft davon profitiert. Für mich ist klar: Das selbst genutzte Wohnhaus der Großeltern muss steuerfrei vererbt werden können. Gleichzeitig ist es nur fair, große Vermögen stärker heranzuziehen. Mit einem Lebensfreibetrag von bis zu einer Million Euro entlasten wir kleine und mittlere Erbschaften. Für Unternehmensnachfolgen schaffen wir zusätzliche Freibeträge und lange Stundungsregelungen, damit Betriebe weitergeführt und Arbeitsplätze gesichert werden.

Gleichzeitig müssen wir die Menschen im Alltag entlasten. Die stark gestiegenen Lebensmittelpreise treffen besonders Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen. Deshalb unterstütze ich den Deutschland-Korb. Handelsketten sollen freiwillig einen Warenkorb mit günstigen, preisstabilen und in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus allen wichtigen Warengruppen anbieten. Ergänzend gehen wir konsequent gegen versteckte Preiserhöhungen vor, etwa durch kleinere Packungen oder schlechtere Zutaten, und setzen uns für mehr Transparenz bei der Preisentwicklung ein.

Für eine starke Wirtschaft braucht es Investitionen in Zukunftstechnologien. Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft soll stärker unterstützt werden. Mit einem staatlich finanzierten KI-Gutschein wollen wir mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Künstlicher Intelligenz erleichtern, damit diese Unternehmen, die Weltspitze sind, auch so bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Sebastian Roloff

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