Bericht aus dem Stadtrat: Geld für Münchner Sportplätze

14. Januar 2026

Der Bericht aus dem Stadtrat von Kathrin Abele

Die Sportmilliarde von der Bundesregierung kommt – und mit ihr gibt es Geld für die Münchner Sportinfrastruktur. Im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, einer der Säulen der Sportmilliarde, stehen bis zu 333 Millionen Euro für Sportplätze und -hallen zur Verfügung. Ein guter, aber auch notwendiger Schritt: Die Kommunen übernehmen den Großteil der öffentlichen Aufgaben, werden finanziell aber nach wie vor nicht ausreichend ausgestattet. Mit der jetzigen Investition in die Sportinfrastruktur zeigt die Bundesregierung, wie man es richtig macht. Bereits im Herbst 2025 haben wir als SPD-Stadtratsfraktion die Verwaltung beauftragt, geeignete Projekte zu sammeln und uns möglichst bald vorzulegen. Im dieswöchigen Sportausschuss beraten wir deshalb über sechs Vorhaben, die förderfähig sind und die Infrastruktur der Sportstadt München stärken. Zum einen geht es um stadteigene Sportstätten: Weil ab 2031 ein EU-Verbot für Kunstrasengranulat greift, müssen wir sukzessive alle Kunstrasenplätze umbauen. Dabei beginnen wir dieses Jahr mit fünf Plätzen, die ohnehin sanierungsbedürftig sind. Außerdem sanieren wir die Freisportanlage an der Aubinger Straße und die Bezirkssportanlage an der Westpreußenstraße. Beide Anlagen müssen mehr oder weniger komplett saniert werden: Erneuerung der Sportflächen, Flutlicht, Inklusion. Zum anderen ist es uns auch möglich, Fördermittel für vereinseigene Flächen zu beantragen. Die Voraussetzung ist, dass die Flächen und Plätze nicht nur den Vereinen offenstehen, sondern auch der Allgemeinheit. Die Verwaltung hat drei Projekte ausgesucht, die erfolgsversprechend sind und die Förderung gut gebrauchen können: Beim MTV München sollen Großspielfelder zu Kunstrasenplätzen umgebaut werden und zusätzliche Spielflächen für beispielsweise Beachvolleyball entstehen. Der DJK Fasangarten soll neue LED-Flutlichter und ein modernes Kunstrasen-Spielfeld bekommen. Und besonders erfreulich: Auf dem Gelände des MSC in der Eberwurzstraße steht die einsturzgefährdete Hans-Fleitmann-Halle seit 2010 leer. Wenn der Förderantrag angenommen wird, kann der Verein die Halle abreißen und durch eine moderne Kaltlufthalle ersetzen. Wenn die Förderanträge angenommen werden, ist das eine gute Nachricht für den Sport.

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