Bericht aus dem Stadtrat: Kultur und Freizeit für alle. Faire Eintrittspreise durch den München-Pass

25. Februar 2026

Der Bericht aus dem Stadtrat von Roland Hefter

In München gilt für uns ein klarer Grundsatz: Jeder soll sich Kultur und Freizeit leisten können, unabhängig vom eigenen Geldbeutel. Der München-Pass ist dabei ein zentrales Instrument, das Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Bisher profitieren Inhaberinnen und Inhaber jedoch oft nur bei rein städtischen Angeboten von vergünstigten Tarifen. Das wollen wir ändern.

Diese Woche haben wir im Stadtrat einen Antrag gestellt, der verankern soll, dass künftig auch private Einrichtungen und Veranstaltungen, die durch städtische Gelder gefördert werden, zwingend eine Ermäßigung für den München-Pass anbieten müssen. Für uns ist klar: Wenn öffentliches Steuergeld in ein Projekt fließt, ist damit auch die Verantwortung verbunden, eine soziale Komponente zu schaffen und so vielen Menschen wie möglich den Zugang zu gewähren. Dies soll künftig für alle Förderformate, von der institutionellen bis zur projektbezogenen Förderung, als feste Voraussetzung gelten.

Zudem reicht es nicht, Ermäßigungen nur auf dem Papier zu haben. Wir wollen bestehende Zugangshürden weiter abbauen und die Bekanntheit des Passes steigern. Deshalb haben wir ebenfalls gefordert, dass Veranstalter künftig aktiv über den München-Pass informieren müssen, beispielsweise durch das Auslegen und Ausgeben von Informationsflyern direkt an den Kassen und Einlassstellen.

Der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt lebt davon, dass Sport, Freizeit und Kultur für alle bezahlbar bleiben. Mit diesem Vorstoß stärken wir die soziale Ausrichtung der Münchner Kulturförderung und sorgen für eine gerechtere Teilhabe in unserer Stadt.

Teilen