Bericht aus dem Stadtrat: Vorwärts

07. Mai 2026

Der Bericht aus dem Stadtrat von Kathrin Abele

Diese Woche haben wir – neben den andauernden Koalitionsgesprächen – viel nach innen geblickt. Am Montag hat sich die neue SPD-Fraktion zu ihrer konstituierenden Fraktionssitzung zusammengefunden. Dabei haben wir die Fraktionsgeschäftsordnung beschlossen und den neuen Fraktionsvorstand gewählt. Anne Hübner und Christian Köning werden unsere Fraktion auch weiterhin als gleichberechtigte Doppelspitze leiten. Unterstützt werden sie hierbei von Kathrin Abele als Stellvertreterin und Lena Odell sowie Lars Mentrup als Beisitzende. Im Namen des Vorstandsteam möchte ich mich bei der Fraktion für das Vertrauen und den Rückhalt bedanken.

Am Dienstag und Mittwoch ist unsere Fraktion auf Klausur gefahren. Für uns war wichtig, dass die fünf neuen Fraktionsmitglieder ein gutes Onboarding bekommen, dass man sich gegenseitig etwas besser kennenlernt und dass wir uns einen Rahmen für die gemeinsame Zusammenarbeit geben: In einer methodisch klassisch-oldschool-mäßigen Flipchart-und-Moderationskarten-Einheit haben wir die Wünsche, Bedürfnisse und Vorschläge aller Anwesenden abgefragt und diskutiert. Dass wir damit den Zeitplan etwas gesprengt haben, interpretiere ich als gutes Zeichen. Wenn wir heute Zeit investieren und mit großem Rede- und Diskussionsbedarf eine ehrliche Auseinandersetzung zum Miteinander und den politischen Zielen führen, setzen wir damit den Grundstein für eine kollegiale und konstruktive Zusammenarbeit über die nächsten Wochen, Monate und Jahre.

Darüber hinaus haben wir unsere Ausschussbesetzungen festgelegt und Stadtteilzuständigkeiten verteilt. Abseits der Tagesordnung - und das ist auch sehr wichtig, deshalb fahren wir ja weg - gab es ausreichend Gelegenheit zum informellen Austausch. Ich empfinde die Klausur als sehr gelungen und bin froh, dass wir als SPD im Stadtrat mit einer Fraktion voller fleißiger, kluger und motivierter Köpfe vertreten sind. Wir werden auch weiterhin alles dafür tun, unsere Stadt spürbar sozialdemokratisch zu färben und den Menschen, die hier wohnen, ein gutes Leben zu ermöglichen.

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