Der Bericht aus dem Stadtrat von Simone Burger
Letzte Woche haben wir im Sozialausschuss eine neue Wohnform beschlossen: Das so genannte „StarterWohnen“. Damit haben wir eine eigene Zielgruppe definiert, nämlich die der jungen Beschäftigten am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn. Für diese Zielgruppe widmet die Stadt jetzt Wohnungen aus ihrem Bestand – und sie wird bei der Schaffung neuen Wohnraums künftig berücksichtigt werden. Ein wichtiges Augenmerk liegt auf den Mangelberufen der öffentlichen Daseinsvorsorge: Gerade denjenigen, die die Stadt am Laufen halten, möchten wir das Ankommen in der ersten eigenen Wohnung erleichtern. Das ist für uns zentral: Wer sich um die Stadt kümmert – sei es um die Infrastruktur oder um die Bewohnerinnen und Bewohner - und mit seiner Arbeit dazu beiträgt, die Grundlagen unseres Zusammenlebens zu schaffen, soll sich auch das Wohnen in der Stadt leisten können.
Für uns ganz wichtig: Dieses Wohnen muss bezahlbar sein. Das gelingt insbesondere bei der Integration bestehender Projekte in die neue Wohnform. Das Pilotprojekt in der Hochmuttinger Straße beispielsweise ist mit einer Miete von 13,50 Euro/m² und kleinen Wohngrundrissen auf einem Preisniveau, dass sich Berufsanfänger*innen bei der öffentlichen Daseinsvorsorge auch mit einem kleinen Einkommen die Miete hier leisten können. Auch die für die künftig geplanten Wohnungen angesetzten Preise bewegen sich in einem guten Rahmen. Auch, weil die Grundrisse eher klein sind – es geht ja um die erste Wohnung und um die Möglichkeit der eigenen vier Wände.
Zentral ist, dass das Wohnen für die Zielgruppe leistbar bleiben muss. Dafür werden wir uns in Zukunft einsetzen.