Ein guter Tag für fast alle Münchner Eltern

29. Februar 2024

Der Bericht von SPD-Stadträtin und Fraktionsvorsitzender Anne Hübner

Gestern war ein guter Tag für fast alle Eltern in München: Denn trotz einer Klage von privaten Kita-Trägern und schwierigen Bedingungen durch die Gesetzeslage in Bayern bleiben die Kita-Plätze in München in weiten Teilen kostenfrei. Das haben wir im Stadtrat beschlossen. In Dachau bezahlen Eltern für ihr Krippenkind bis zu 389 Euro im Monat, in Grünwald 310 Euro und in Nürnberg 446 Euro. In München sind es maximal 250 Euro. Im Kindergarten werden in Buchloe knapp 150 Euro fällig, in Aschaffenburg 206 Euro und in Traunstein 125 Euro. In München ist der Kindergartenbesuch kostenlos. Für den Hort verlangt Hof im Schnitt 200 Euro, Fürth 190 Euro und in Zürich gar 1974 Euro. In München sind es 153 Euro. Der Vergleich zeigt: Die Kita-Plätze in München sind für Eltern günstig. Und das wird auch so bleiben. Der Rathauskoalition ist es trotz schwieriger Bedingungen gelungen, den Kindergarten kostenlos und die Gebühren für Krippe und Hort bezahlbar zu halten – obwohl private Träger das etablierte System der Münchner Förderformel weggeklagt hatten. Und obwohl der CSU-geführte Freistaat sich geweigert hatte, die rechtlichen Bedingungen für Kita-Plätze so anzupassen, dass Familien in Bayern generell entlastet werden. Das neue System, das Defizitausgleichsmodell, sichert nicht nur bezahlbare Entgelte, sondern auch eine hohe Qualität der Betreuung. In Verhandlungen konnten SPD/Volt und Die Grünen-Rosa Liste noch einmal deutliche Verbesserungen für die Träger erwirken. So wird etwa die Verpflegungspauschale von 3 Euro auf 3,50 Euro pro Kind angehoben.

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