Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung in der München SPD (SPDqueer)

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Die Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung (vormals Schwusos, Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen) in der MünchenSPD setzt sich für die gesellschaftliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen und transidenten Menschen ein. Sie arbeitet gemeinsam mit der BayernSPD für ein tolerantes und offenes Verhältnis zwischen Menschen aller Lebensweisen.

Daniel Jazdzewski, Vorsitzender

E-Mail: muenchen@spdqueer-bayern.de
Facebook: https://www.facebook.com/SPDqueer.muenchen/

Wer wir sind...

Unser Profil
Ziel sozialdemokratischer Politik ist eine Gesellschaft, in der Gleichberechtigung und Chancengleichheit gelebte Realität sind. Privilegien einzelner Personen oder Gruppen, Intoleranz, Nationalismen und Fremdenfeindlichkeit sollen effektive Regelungen entgegengesetzt werden, die auch und gerade im Alltag greifen. Wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns ein für eine sozial gerechte, solidarische und friedliche Gesellschaft, für mehr Demokratie und Völkerverständigung und gegen Ausbeutung von Menschen. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" heißt es in Artikel 1 Grundgesetz. Dies verlangt Achtung für jeden Menschen, unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität. In den vergangenen Jahren hat es große Veränderungen für LGBTTI gegeben. Die Rehabilitierung der nach § 175 StGB Verurteilten und die Einführung der "Ehe für alle" haben uns einen guten Schritt vorwärts gebracht, aber es gibt noch viel zu tun. Gerade in einer Zeit der beschleunigten gesellschaft- lichen Entwicklungen und Umbrüche will die SPD dies mit einer modernen und zukunftsorientierten Politik auf Bundesebene fortsetzen.

Unsere Ziele
Viele Menschen sind heute eher bereit, die rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen in Deutschland zu akzeptieren als noch vor einem Jahrzehnt. Dennoch: Eine rechtlich größere Gleich- stellung ändert nichts an bestehender Diskriminierung. LGBTTI haben immer noch Schwierigkeiten, ihr "Anderssein" offen zu leben. Groß sind die Ängste vor möglichen Konsequenzen im Alltag: Angst vor schiefen Blicken aus der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz, Verluste der Arbeitsstelle oder Wohnung, Verlust von Freundschaften, Angst vor gewalttätigen Übergriffen. Lesben werden als Frau häufig doppelt diskriminiert. Sie sind gesellschaftlich weitgehend unsichtbar und zu selten in wichtigen Entscheidungspositionen anzutreffen. Um dies zu ändern bedarf es unser aller Engagement - tagtäglich und nicht nur im Kampf für Eigeninteresse, ein jeder Mensch muss sein Leben selbstbestimmt entfalten dürfen.

In und mit der SPD
Wir sind Teil der SPD. Als solcher fordern wir eine ernsthafte Auseinandersetzung um LGBTTI Politikthemen in der SPD. So wollen wir die Verankerung der LGBTTI in der SPD weiter ausbauen. Dazu sehen wir uns als engagierte und offen lesbische, schwule, transsexuelle und intersexuelle Mitglieder der deutschen Sozialdemokratie aufgefordert. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, die auch ohne Verfassungsauftrag begreift, dass sie verarmt, wenn sie Menschen ausgrenzt und sie sich somit selbst ihrer Zukunftschancen beraubt.

Mitmachen lohnt sich
In und mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands arbeiten wir für ein unverkrampftes und tolerantes Verhältnis zwischen Menschen aller Lebensweisen. Wir stehen für Kontinuität und Aktualität unserer Arbeit und wir wollen ein LGBTTI Selbstbewusstsein und Engagement in der SPD deutlich machen. Dazu brauchen wir Mitstreiterinnen und Mitstreiter.