22.01.2026, 19:00 Uhr | Haus der Arbeiterwohlfahrt, Caféteria, 5. Stock Rückgebäude Gravelottestr. 8, 81667 München, ÖPNV Ostbahnhof
Unsere Stadt ist eine wahre Schatzkammer – voller Materialien, die in Gebäu- den, Infrastrukturen und Produkten schlummern. Und im Müll. Urban Mining be- schreibt das Konzept, Rohstoffe nicht mehr nur aus natürlichen Lagerstätten, sondern aus den bereits vorhandenen „urbanen Lagern“ zu gewinnen und wie- der zu verwenden. Diese Kreislaufwirtschaft kann Ressourcen schonen, Abfall vermeiden und CO₂-Emissionen senken. Schätzungen gehen davon aus, dass 25% der Energien und Rohstoffe in Deutschland aus kommunalen Abfällen ge- wonnen werden könnten.
Wie kann München als wachsende Metropole Urban Mining strategisch in seine Stadtplanung integrieren – vom Rück- bau bis zum Neubau? Welche Rolle können Wirtschaft, For- schung und kommunale Betriebe (z. B. AWM, Bauwirt- schaft, TUM) gemeinsam spielen, um funktionierende Stoff- kreisläufe und eine echte Rohstoffwende in München zu schaffen? Welche politischen, rechtlichen oder finanziellen Rahmenbedingungen braucht es, damit Urban Mining in München zum Standard in Bau, Recycling und Beschaffung wird?