Bericht aus dem Bundestag: Frühstart-Rente und Aufstiegs-BAföG

19. Oktober 2026

Liebe Genossinnen und Genossen,

letzte Woche war wieder einiges los im Bundestag und wir konnten einige wichtige Vorhaben auf den Weg bringen. In zweiter und dritter Lesung haben wir die Frühstartrente beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 erhält jedes Kind ab dem sechsten Lebensjahr monatlich zehn Euro vom Staat, unabhängig vom Elternhaus. Bis zum 18. Geburtstag kommen so 1.440 Euro zusammen, die langfristig am Kapitalmarkt angelegt werden. Bei einer angenommenen Rendite von sieben Prozent können daraus bis zum 65. Lebensjahr rund 53.000 Euro werden. Wer als Elternteil nicht aktiv wird, dessen Kind wird automatisch in einer kollektiven Anlage bei der Bundesbank berücksichtigt, so wird wirklich kein Kind vergessen. Das ist ein konkreter Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit.

Außerdem haben wir in erster Lesung die Verbesserung des Aufstiegs-BAföG beraten. Wer sich beruflich weiterbildet, ob zum Meister, zur Technikerin oder zum Fachwirt, investiert viel in seine Zukunft. Das verdient Unterstützung. Mit dem verbesserten Aufstiegs-BAföG senken wir die finanziellen Hürden und sorgen dafür, dass berufliche Weiterbildung keine Frage des Geldbeutels ist.

Und schließlich haben wir den CO2-Preis für das kommende Jahr neu geregelt. Für uns war von Anfang an klar: In Zeiten hoher Kraftstoff- und Heizpreise darf die Politik die Preise nicht weiter verteuern. Der CO2-Preis bleibt stabil im Korridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne, das stellt diese Einigung sicher.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Roloff

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