Bericht aus dem Stadtrat: Es lebe der Sport – Vereine im Rathaus zu Gast

15. Oktober 2026

Der Bericht aus dem Stadtrat von Kathrin Abele

Sportstadt München – was heißt das eigentlich? In den letzten Wochen und Monaten ging es viel um große Veranstaltungen aus dem Leistungssport. Doch Sport in München beschränkt sich nicht nur auf die Champions League, Leichtathletik-WM oder die Olympischen Spiele, sondern lebt insbesondere vom alltäglichen Sportbetrieb: Um die 400.000 Menschen sind in Münchner Sportvereinen aktiv. Wenn wir Entscheidungen in der Sportpolitik treffen, betrifft das also einen großen Teil der Münchnerinnen und Münchner.

Deshalb haben wir am Montagabend als SPD-Sportausschuss zusammen mit unserer Sportbürgermeisterin Verena Dietl Vertreter:innen der Sportvereine bei uns in den Fraktionsräumen empfangen. Dabei gab es Gelegenheit für wertvolle Gespräche und Anregungen für unsere sportpolitische Ausrichtung. Informeller Austausch ist wichtig: Nicht nur für Gespräche zwischen Sportvereinen und Politik, sondern auch zur Vernetzung der Sportlerinnen und Sportler untereinander.

Wir haben alle Münchner Sportvereine eingeladen – insgesamt gute 700 Adressen. Von A wie Armbrustschützen bis Z wie Zumba ist dabei alles abgedeckt. Für uns ist dabei besonders wichtig, dass wir Gespräche auf Augenhöhe führen und den Verantwortlichen Wertschätzung für die oft ehrenamtliche Arbeit entgegenbringen und sportpolitische Entscheidungen gemeinsam treffen statt an den Akteuren vorbei. Vom kleinen bis zum großen Verein werden alle gehört und beteiligt.

Breitensport ist wichtig – nicht nur, weil Sport gesund ist und Spaß macht. Die Mitgliedschaft in einem Sportverein schafft etwas, das vor allem in der heutigen gesellschaftlichen Lage besonders wichtig ist: Sport bringt Menschen verschiedenen Alters, Herkunft und Lebenssituationen zusammen. Frei nach dem Motto: „Auf dem Rasen sind alle gleich.“ Damit der Sport auch weiterhin die Menschen vereint, setzen wir uns in München für starke Vereinsstrukturen, moderne Sportstätten und finanzielle Förderung ein.

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